Heilig bist du, Gott, und treu
Gesangbuch der Evangelisch-methodistischen Kirche, Nr. 87
Karl-Martin Unrath, Gesang
Andrea Winkmann, Violine
Michael Braaz, Klavier
Gedanken zum Text
Der Text stammt aus einem Gedicht von Charles Wesley mit dem Titel "Die Seligpreisungen", das Matthäus 5, 3-12 zur Grundlage hat.
 
Die Liebe Gottes allen Menschen zu verkündigen, das war das Lebensthema des Dichters und steht auch im Zentrum des Liedes.
 
Die erste Strophe beginnt mit der Bitte um ein neues Herz, und die zweite zeigt den Weg dahin: "Mach mein Herz an Liebe reich".
 
Die folgenden Strophen zählen ganz konkret auf, wem die Liebe Gottes gilt: Leidenden, Witwen, Armen, Obdachlosen, Hungrigen, Kranken, Gefangenen, Schwachen, Traurigen.
 
Die Aufzählung hat nichts an Aktualität verloren. Doch der Refrain bringt es zum Ausdruck: Gottes unermessliche Liebe gilt allen, sie ist grenzenlos! Eine wichtige Aufforderung an uns alle, auch in unseren Gemeinden jeglicher Ausgrenzung entgegen zu wirken.

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Heilig bist du, Gott, und treu

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Gedanken zur Melodie
Die Melodie hat einen langen Weg an rhythmischen und melodischen Veränderungen hinter sich.
 
Der Organist und Komponist Christoph Anton (1610-1658) veröffentlichte 1643 eine Liedsammlung, in der diese Weise enthalten ist.
 
Sieben punktierte Viertel mit nachfolgender Achtel sind das prägende Gestaltungsmerkmal dieser rhythmischen Fassung.
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Heilig bist du, Gott, und treu

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