Gedanken zum Text
Der Zauber von Hymn of Promise (Lied der Verheißung) zeigt sich in der kunstvollen Gesamtkomposition von Text, Melodie und harmonischem Gerüst.

Die Liederdichterin und Komponistin Natalie Allyn Wakeley Sleeth schuf dieses Lied kurz nach dem Tod ihres Mannes, und dem österreichischen Theologen Lothar Pöll gelang eine sehr gute deutsche Übertragung in musikalisierter Sprache.

Entwicklung, Erwartung und Hoffnung sind die Themen der Strophen. In immer neuen und ausdrucksstarken Bildern werden natürliche Kreisläufe und Entwicklungen beschrieben.
Aus der Zwiebel wird die Blume

Der Liedtext ist urheberrechtlich geschützt und kann nicht dargestellt werden.


Die anklingende Erwartung in dem Begriff "Frühling" der ersten Strophe steigert sich in der zweiten Strophe in den Worten "Nacht-Dunkel-Morgen". Den Höhepunkt bildet die dritte Strophe mit dem Satz "Unser Ende ist ein Anfang". Die scheinbaren Gegensätze Tod und Leben, Winter und Frühling, Nacht und Tag werden miteinander versöhnt. Der Prozess des "Neuwerdens" äußert sich kraftvoll in der Aussage "unentdeckt, bis seine Zeit kommt, Gott allein kennt den Sinn".

Als menschliche Wesen werden wir daran erinnert, dass wir das Geheimnis des Lebens nicht völlig verstehen können, dass aber "Gott allein" es kennt. In dieser Hoffnung dürfen und können wir leben.
Ornament